{"id":142,"date":"2017-03-01T08:39:43","date_gmt":"2017-03-01T08:39:43","guid":{"rendered":"http:\/\/sveavenus.de\/?p=142"},"modified":"2019-05-19T13:04:17","modified_gmt":"2019-05-19T13:04:17","slug":"zukunft-braucht-erinnerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sveavenus.de\/en\/zukunft-braucht-erinnerung\/","title":{"rendered":"Zukunft braucht Erinnerung &#8211; deutsch-polnische Jugendbegegnung"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: large;\"><span style=\"font-size: medium;\">Mein<\/span><span style=\"font-size: medium;\"> Nam<\/span><span style=\"font-size: medium;\">e<\/span><span style=\"font-size: medium;\"> is<\/span><span style=\"font-size: medium;\">t<\/span><span style=\"font-size: medium;\"> Svea Venus, ich bin 19 Jahre alt und mache zurzeit mein Abitur am Hainberg-Gymnasium in G\u00f6ttingen. Im Wintersemester 2018 m\u00f6chte ich mit dem Studium der Humanmedizin beginnen.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: large;\"><span style=\"font-size: medium;\">In einer Sch\u00fclerdelegation bestehend aus 13 Jugendlichen (Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zwischen 16-19 Jahren) nahm ich Ende Februar an einer einw\u00f6chigen deutsch-polnischen Jugendbegegnung teil. Geleitet wurde <\/span><span style=\"font-size: medium;\">das Projekt ma\u00dfgeblich von Lydia H\u00f6llings und Iwona Domachowska, welche sich damit intensiv an der Gestaltung der deutsch-polnischen Beziehungen beteiligen. Gef\u00f6rdert wird das Projekt vom deutsch-polnischen Jugendwerk.<\/span><strong><span style=\"font-size: medium;\"><br \/>\n<\/span><\/strong><span style=\"font-size: medium;\">Schon vor Projektbeginn habe ich mich mit der Geschichte und aktuellen politischen Entwicklungen beider L\u00e4nder auseinandergesetzt. Insbesondere habe ich die Ereignisse der letzten 80 Jahre nachvollzogen, um mich auf die Besichtigungen der Gedenkst\u00e4tte Auschwitz-Birkenau vorzubereiten.<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><br \/>\nIn Polen wurde der deutschen Delegation, neben der Besichtigung der Holocaust-Gedenkst\u00e4tten ein sehr umfangreiches und vielseitiges Programm geboten. W\u00e4hrend der zahlreichen Unternehmungen und Begegnungen hatten wir die M\u00f6glichkeit viele Einblicke in die polnische <\/span><span style=\"font-size: medium;\">Kultur zu erlangen, z.B. durch das Probieren traditioneller Speisen, Stadtbesichtigungen in Krakau und der Stadt Auschwitz und umfangreiche F\u00fchrungen, aber vor allem durch den direkten Austausch und Kontakt zu den gleichaltrigen pLolnischen Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><strong><span style=\"font-size: medium;\">Krakau \u2013 Unterwegs auf den Spuren der j\u00fcdischen Vergangenheit<\/span><\/strong><span style=\"font-size: medium;\"><br \/>\nW\u00e4hrend der gemeinsamen Zeit in Krakau stand das j\u00fcdische Leben in Krakau, sowie die Besonderheiten der j\u00fcdischen Kultur im Vordergrund. Auch eine Besichtigung der mittelalterlichen, historischen Altstadt blieb dabei nicht aus.<br \/>\nBei einem Workshop im J\u00fcdischen Museum haben wir uns ausf\u00fchrlich mit den Lebenswirklichkeiten der polnischen Juden vor und nach dem Krieg besch\u00e4ftigt. Besonders schockiert hat mich die Tatsache, wie sehr Juden schon vor dem Krieg unter Vertreibungen, Entrechtungen und Sonderstellungen in der Gesellschaft litten. Bestimmte Berufe durften von ihnen nicht ausge\u00fcbt werden, an Wahlen durften sie in der Regel nicht teilnehmen und auch an den Schulen gab es lange Zeit feste Quoten f\u00fcr Juden, die nicht \u00fcberschritten werden durften. Rund 70.000 Juden lebten vor dem Krieg in der Stadt an der Weichsel, sie machten etwa ein Viertel der Bev\u00f6lkerung aus. Heute z\u00e4hlt die j\u00fcdische Gemeinde genau 176 Mitglieder, insbesondere \u00e4ltere Menschen.<br \/>\nDennoch ist die Stadt sehr von j\u00fcdischen Denkm\u00e4lern und Orten gepr\u00e4gt. Das j\u00fcdische Viertel Kazimierz umfasst zahlreiche mittelalterliche Synagogen, die gr\u00f6\u00dftenteils noch sehr gut erhalten sind. Ein sehr eindr\u00fcckliches Erlebnis war zudem das hautnahe Nachempfinden der j\u00fcdischen Kultur. Dazu genossen wir ein typisch j\u00fcdisches Gericht in einem kleinen Restaurant und h\u00f6rten uns dabei traditionelle Musik an. Mir haben die knusprig frittierten Gem\u00fcsefalafel mit einer w\u00fcrzigen So\u00dfe und die Brot-Suppe besonders gut gefallen. Im Anschluss daran spielte eine kleine Band, bestehend aus einem Kontrabassspieler, einem Geiger und einem Akkordeonspieler, mit gro\u00dfer Hingabe traditionell j\u00fcdische Musik. Einige St\u00fccke enthielten abwechselnd erstaunlich schnelle Passagen, gefolgt von sehr langsamen und melancholisch wirkenden Teilen. Auch der Tonumfang war bei den gespielten St\u00fccken beachtlich, hohe T\u00f6ne wechselten sich mit extrem tiefen T\u00f6nen ab. Das war wirklich beeindruckend und hat mir gut gefallen. Andererseits f\u00fchrte mir dieses Erlebnis vor Augen, wie wenig ich eigentlich \u00fcber die j\u00fcdische Kultur, ihre Sitten und Br\u00e4uche wei\u00df und wie interessant es ist, sich damit zu besch\u00e4ftigen. Traurig ist au\u00dferdem die Tatsache, dass es in meiner Heimatstadt G\u00f6ttingen vor dem Krieg vielerorts j\u00fcdisches Leben gab, von dem nahezu nichts mehr geblieben ist.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1042 size-full aligncenter\" src=\"http:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06203.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"666\" srcset=\"https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06203.jpg 1000w, https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06203-300x200.jpg 300w, https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06203-768x511.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1034 size-full aligncenter\" src=\"http:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/J\u00fcdisches-Leben.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"682\" srcset=\"https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/J\u00fcdisches-Leben.jpg 1024w, https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/J\u00fcdisches-Leben-300x200.jpg 300w, https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/J\u00fcdisches-Leben-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Todesfabrik Auschwitz-Birkenau \u2013 das Ende der Menschlichkeit<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1036 size-full aligncenter\" src=\"http:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06125.jpg\" alt=\"\" width=\"5456\" height=\"3632\" srcset=\"https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06125.jpg 5456w, https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06125-300x200.jpg 300w, https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06125-768x511.jpg 768w, https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06125-1024x682.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 5456px) 100vw, 5456px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\">Nach dem Aufenthalt in Krakau ging es f\u00fcr unsere Gruppe weiter nach Auschwitz. Die Besichtigung der nur ca. 20 min von unserer Unterkunft entfernten Gedenkst\u00e4tte Auschwitz war f\u00fcr die gesamte Gruppe eine Herausforderung. Trotz gr\u00fcndlicher Vorbereitungen ist das Ausma\u00df an Unrecht, Leid, Dem\u00fctigung, Sklaverei und systematischem, industriellem Massenmord, der an diesem Ort von den Nazis begangen wurde f\u00fcr uns nur schwer fassbar gewesen. <\/span><span style=\"font-size: medium;\">Nach dem Betreten des Lagers durch den ber\u00fcchtigten Torbogen mit der Inschrift \u201eArbeit macht frei\u201c wurden wir durch zahlreiche Baracken und Lager der damaligen Inhaftierten gef\u00fchrt. In Statistiken sind die Nazimorde dargestellt, es sind viele Originaldokumente der SS und Briefe von H\u00e4ftlingen zu sehen, die damals aus dem Lager geschmuggelt wurden.<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><br \/>\nAm eindr\u00fccklichsten und mit am schlimmsten empfanden wir den Block 5 des Stammlagers, denn dort waren viele pers\u00f6nliche Gegenst\u00e4nde der H\u00e4ftlinge zu sehen, wie z.B. Koffer, Prothesen, Brillen, Schuhe und Geschirr. Daneben befand sich auch ein unbeschreiblich gro\u00dfer Berg an Haaren, die den Menschen vor ihrer Ermordung abrasiert wurden. Aus diesen Haaren wurden dann beispielsweise Teppiche produziert. Diese Anblicke vermitteln einen schockierend greifbaren Eindruck der Zahl von Menschen, die nach Auschwitz gekommen sind und f\u00fcr die es keinen <\/span><span style=\"font-size: medium;\">Ausweg gab. Auch die Fotos und Bilder, die die Bedingungen im Lager versuchten darzustellen, haben die gesamte Gruppe sehr ber\u00fchrt. Viele dieser Dokumente zeigen, wie in Auschwitz gesunde, fr\u00f6hliche Menschen innerhalb von kurzer Zeit gebrochen und zu Gestalten gewandelt wurden, die dem Tod n\u00e4her als dem Leben waren.<\/span><strong><span style=\"font-size: medium;\"><br \/>\n<\/span><\/strong><span style=\"font-size: medium;\">Bei der Besichtigung des einige Kilometer weiter entfernt gelegenen Lagers Auschwitz-Birkenau, wurden wir uns der Gr\u00f6\u00dfe des Konzentrationslagers erstmals bewusst. Von der sogenannten Todesrampe aus, erstreckten sich auf einem unfassbar weitl\u00e4ufigen Gebiet Baracken, Krematorien, Gaskammern und Seen, gef\u00fcllt mit Menschenasche.<\/span><span style=\"font-size: medium;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: medium;\"> Die Besichtigung der Gedenkst\u00e4tte war f\u00fcr die gesamte Gruppe eine tiefgehende, bewegende , sehr emotionale Erfahrung. Dank der guten Gruppendynamik spendeten wir uns in den Momenten, in denen wir mit unsagbarem Leid konfrontiert wurden Trost, teilten unsere Gef\u00fchle miteinander und f\u00fchrten auch danach noch viele Gespr\u00e4che dar\u00fcber, was<\/span> <span style=\"font-size: medium;\">diese Erlebnisse mit uns machen. <\/span>Nach dem Aufenthalt in Krakau ging es f\u00fcr unsere Gruppe weiter nach Auschwitz. Die Besichtigung der nur ca. 20 min von unserer Unterkunft entfernten Gedenkst\u00e4tte Auschwitz war f\u00fcr die gesamte Gruppe eine Herausforderung. Trotz gr\u00fcndlicher Vorbereitungen ist das Ausma\u00df an Unrecht, Leid, Dem\u00fctigung, Sklaverei und systematischem, industriellem Massenmord, der an diesem Ort von den Nazis begangen wurde f\u00fcr uns nur schwer fassbar gewesen. Nach dem Betreten des Lagers durch den ber\u00fcchtigten Torbogen mit der Inschrift \u201eArbeit macht frei\u201c wurden wir durch zahlreiche Baracken und Lager der damaligen Inhaftierten gef\u00fchrt. In Statistiken sind die Nazimorde dargestellt, es sind viele Originaldokumente der SS und Briefe von H\u00e4ftlingen zu sehen, die damals aus dem Lager geschmuggelt wurden.<br \/>\nAm eindr\u00fccklichsten und mit am schlimmsten empfanden wir den Block 5 des Stammlagers, denn dort waren viele pers\u00f6nliche Gegenst\u00e4nde der H\u00e4ftlinge zu sehen, wie z.B. Koffer, Prothesen, Brillen, Schuhe und Geschirr. Daneben befand sich auch ein unbeschreiblich gro\u00dfer Berg an Haaren, die den Menschen vor ihrer Ermordung abrasiert wurden. Aus diesen Haaren wurden dann beispielsweise Teppiche produziert. Diese Anblicke vermitteln einen schockierend greifbaren Eindruck der Zahl von Menschen, die nach Auschwitz gekommen sind und f\u00fcr die es keinen Ausweg gab. Auch die Fotos und Bilder, die die Bedingungen im Lager versuchten darzustellen, haben die gesamte Gruppe sehr ber\u00fchrt. Viele dieser Dokumente zeigen, wie in Auschwitz gesunde, fr\u00f6hliche Menschen innerhalb von kurzer Zeit gebrochen und zu Gestalten gewandelt wurden, die dem Tod n\u00e4her als dem Leben waren.<strong><br \/>\n<\/strong>Bei der Besichtigung des einige Kilometer weiter entfernt gelegenen Lagers Auschwitz-Birkenau, wurden wir uns der Gr\u00f6\u00dfe des Konzentrationslagers erstmals bewusst. Von der sogenannten Todesrampe aus, erstreckten sich auf einem unfassbar weitl\u00e4ufigen Gebiet Baracken, Krematorien, Gaskammern und Seen, gef\u00fcllt mit Menschenasche.<br \/>\nDie Besichtigung der Gedenkst\u00e4tte war f\u00fcr die gesamte Gruppe eine tiefgehende, bewegende, sehr emotionale Erfahrung. Dank der guten Gruppendynamik spendeten wir uns in den Momenten, in denen wir mit unsagbarem Leid konfrontiert wurden Trost, teilten unsere Gef\u00fchle miteinander und f\u00fchrten auch danach noch viele Gespr\u00e4che dar\u00fcber, was diese Erlebnisse mit uns machen, welche Bedeutung sie f\u00fcr uns und unser jetziges Leben haben, wie sich diese Erfahrungen auf unser zuk\u00fcnftiges Handeln auswirken.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\">welche Bedeutung sie f\u00fcr uns und unser jetziges Leben haben, wie sich diese Erfahrungen auf unser zuk\u00fcnftiges Handeln auswirken.<\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_1047\" aria-describedby=\"caption-attachment-1047\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1047 size-full\" src=\"http:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Zyklon-B.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"666\" srcset=\"https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Zyklon-B.jpg 1000w, https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Zyklon-B-300x200.jpg 300w, https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Zyklon-B-768x511.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1047\" class=\"wp-caption-text\">Zyklon B: \u201e Wir besprachen weiter die Durchf\u00fchrung der Vernichtung. Es k\u00e4me nur Gas infrage, denn durch Erschie\u00dfen die zu erwartenden Massen zu beseitigen, w\u00e4re schlechterdings unm\u00f6glich und auch eine zu gro\u00dfe Belastung f\u00fcr die SS-M\u00e4nner, die dies durchf\u00fchren m\u00fcssten im Hinblick auf Frauen und Kinder\u201c &#8211; Rudolf H\u00f6\u00df, Sommer 1944 Arbeit oder Tod: Nachdem die Gefangenen in Auschwitz ankamen wurde bestimmt, wer arbeiten sollte und wer direkt ermordet w\u00fcrde. Dr. Joseph Mengele, der als \u201eTodesengel\u201c bekannt war w\u00e4hlte Opfer f\u00fcr seine grausamen Experimente aus. Die Todgeweihten wurden in Gaskammern geschickt und das in Dosen gelieferte Blaus\u00e4uregranulat Zyklon B wurde durch die Decke der Gaskammer eingestreut und vergaste die Insassen. Zyklon B war f\u00fcr die Wachen gut zu handhaben. Durch ein Fenster in der Gaskammer konnten sie zusehen, wie die Menschen erstickten und h\u00f6rten ihre Schreie.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Auschwitz \u2013 nicht nur ein Vernichtungslager<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\">Hinter dem Begriff Auschwitz verbirgt sich jedoch nicht nur das Konzentrations- und Vernichtungslager, welches f\u00fcr unsagbares Leid und den Tod von mehr als eine Millionen Menschen steht, sondern auch ein \u00fcberschaubares St\u00e4dtchen mit einem Marktplatz, einer Kirche, einer rekonstruierten Synagoge und sogar einem kleinen j\u00fcdischen Friedhof. Wir besichtigten auch diesen kleinen Ort. Unglaublich fand ich die Tatsache, dass im Ort Wohnh\u00e4user neu gebaut wurden, mit Blick auf das ehemalige Vernichtungslager. Ich frage mich, wie man dort leben und jeden Tag auf das vergangene Grauen blicken kann? Trotz der einladend wirkenden Geb\u00e4ude und Sehensw\u00fcrdigkeiten im Ort Auschwitz konnte ich mich, wie die meisten anderen der Gruppe ebenfalls, hier nicht wohl f\u00fchlen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1046 size-full aligncenter\" src=\"http:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06232.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"666\" srcset=\"https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06232.jpg 1000w, https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06232-300x200.jpg 300w, https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06232-768x511.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<figure id=\"attachment_1043\" aria-describedby=\"caption-attachment-1043\" style=\"width: 666px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1043 size-full\" src=\"http:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06219.jpg\" alt=\"\" width=\"666\" height=\"1000\" srcset=\"https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06219.jpg 666w, https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06219-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 666px) 100vw, 666px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1043\" class=\"wp-caption-text\">J\u00fcdisches Leben: Obgleich die Urspr\u00fcnge des Judentums im Nahen Osten liegen, gibt es heute in vielen L\u00e4ndern j\u00fcdische Gemeinden, die gr\u00f6\u00dften in Israel, Nordamerika und Europa. W\u00e4hrend der Jahrhunderte wurden Juden immer wieder aus ihren Siedlungen vertrieben und gezwungen sich eine neue Heimat zu suchen. Eine kleine j\u00fcdische Gemeinde existiert heutzutage auch nach dem Krieg wieder in Krakau.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Menschen qu\u00e4len &#8211; mit dem Hund kuscheln<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\">Neben den Stadt- und Gedenkst\u00e4ttenbesichtigungen haben weitere Projekte und Workshops das Programm bereichert.<br \/>\nEin umfangreicher Vortrag \u00fcber KZ-Aufseherinnen, anhand von zahlreichen Beispielen und Biographien hat uns alle sehr schockiert, denn im &#8222;Dritten Reich&#8220; hielten \u00fcber 4000 KZ-Aufseherinnen das Lagersystem der Nazis am Laufen. Viele von ihnen verwandelten sich dort schnell zu gewaltbereiten T\u00e4terinnen: Sie pr\u00fcgelten, hetzten Hunde auf H\u00e4ftlinge und lie\u00dfen sie stundenlang Appell stehen. Besonders grausam war beispielsweise die Geschichte der \u00d6sterreicherin Maria Mandl, welche auch lange Zeit in Auschwitz arbeitete. Im KZ- Ravensburg \u00fcberwachte sie als Oberaufseherin den t\u00e4glichen Ablauf und den Einsatz der ihr unterstellten Aufseherinnen. Unter ihr waren die Insassen grausamen Misshandlungen wie Schl\u00e4gen und Auspeitschungen ausgesetzt. Sie suchte zudem Frauen f\u00fcr Menschenversuche aus. Anfang Oktober 1942 wurde Mandl, ins KZ Auschwitz-Birkenau versetzt. Sie leitete im Dienstrang der Oberaufseherin als Arbeitsdienstf\u00fchrerin, von August 1943 bis Januar 1944 gemeinsam mit Schutzhaftlagerf\u00fchrer Franz H\u00f6\u00dfler, das Frauenlager. Dort wurde sie allgemein bekannt als \u201edie Bestie\u201c. Sie w\u00e4hlte Gefangene f\u00fcr den Tod in den Gaskammern aus und war an Misshandlungen beteiligt.<br \/>\nAllerdings ist diese Geschichte kein Einzelfall, viele Aufseherinnen waren jung und noch unverheiratet. Die meisten geh\u00f6rten eher zur gesellschaftlichen Unterschicht. Eine Stelle als Aufseherin war f\u00fcr die meisten ein sozialer Aufstieg. Das Gehalt lag weit \u00fcber dem \u00fcblichen Lohn in der Fabrik. Hinzu kamen Verg\u00fcnstigungen und Privilegien wie Dienstkleidung, Unterkunft und Sicherheit. Manche der grausamen Aufseherinnen hatten selbst Kinder, Familie und Haustiere, um die sie sich liebevoll sorgten. Dies galt nicht nur f\u00fcr die Aufseherinnen, sondern f\u00fcr viele SS-Mitglieder, die solcherart Grausamkeiten aus\u00fcbten. Es ist unvorstellbar wie Menschen gleichzeitig solch schreckliche Dinge tun und auf der anderen Seite ein ganz normales Leben f\u00fchren k\u00f6nnen. Die eindringlichen Schilderungen \u00fcber die Grausamkeiten, die Menschen einander antun k\u00f6nnen, haben mir den Wert von Menschenw\u00fcrde noch einmal \u00fcberaus deutlich gemacht.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<figure id=\"attachment_160\" aria-describedby=\"caption-attachment-160\" style=\"width: 525px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-160 size-large\" src=\"http:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Krematorium-in-Auschwitz-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"525\" height=\"350\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-160\" class=\"wp-caption-text\">Krematorium in Auschwitz: Einige Gefangene wurden in Auschwitz f\u00fcr Sonderkommandos abkommandiert, um die Toten aus den Gaskammern zu holen. Zuerst begrub man die Opfer noch, doch die NS-F\u00fchrer hielten die Verbrennung f\u00fcr effektiver und hygienischer. Krematorien (Verbrennungsanlagen) wurden gebaut. Es waren riesige \u00d6fen und sie fassten mehrere Leichen. Manchmal versagten die \u00d6fen, weil sie die Vielzahl der Leichen nicht bew\u00e4ltigen konnten. Im Sommer 1944, als t\u00e4glich bis zu 20 000 Menschen in Auschwitz vergast wurden, hob man zus\u00e4tzliche Verbrennungsgruben im Freien aus.<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist verdammt sie zu wiederholen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1041 size-full aligncenter\" src=\"http:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06161.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"666\" srcset=\"https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06161.jpg 1000w, https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06161-300x200.jpg 300w, https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06161-768x511.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1040 size-full aligncenter\" src=\"http:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06160.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"666\" srcset=\"https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06160.jpg 1000w, https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06160-300x200.jpg 300w, https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/DSC06160-768x511.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><span style=\"font-size: medium;\">Neben den Stadt- und Gedenkst\u00e4ttenbesichtigungen haben weitere Projekte und Workshops das Programm bereichert.<br \/>\nEin umfangreicher Vortrag \u00fcber KZ-Aufseherinnen, anhand von zahlreichen Beispielen und Biographien hat uns alle sehr schockiert, denn im &#8222;Dritten Reich&#8220; hielten \u00fcber 4000 KZ-Aufseherinnen das Lagersystem der Nazis am Laufen. Viele von ihnen verwandelten sich dort schnell zu gewaltbereiten T\u00e4terinnen: Sie pr\u00fcgelten, hetzten Hunde auf H\u00e4ftlinge und lie\u00dfen sie stundenlang Appell stehen. Besonders grausam war beispielsweise die Geschichte der \u00d6sterreicherin Maria Mandl, welche auch lange Zeit in Auschwitz arbeitete. Im KZ- Ravensburg \u00fcberwachte sie als Oberaufseherin den t\u00e4glichen Ablauf und den Einsatz der ihr unterstellten Aufseherinnen. Unter ihr waren die Insassen grausamen Misshandlungen wie Schl\u00e4gen und Auspeitschungen ausgesetzt. Sie suchte zudem Frauen f\u00fcr Menschenversuche aus. Anfang Oktober 1942 wurde Mandl, ins KZ Auschwitz-Birkenau versetzt. Sie leitete im Dienstrang der Oberaufseherin als Arbeitsdienstf\u00fchrerin, von August 1943 bis Januar 1944 gemeinsam mit Schutzhaftlagerf\u00fchrer Franz H\u00f6\u00dfler, das Frauenlager. Dort wurde sie allgemein bekannt als \u201edie Bestie\u201c. Sie w\u00e4hlte Gefangene f\u00fcr den Tod in den Gaskammern aus und war an Misshandlungen beteiligt.<br \/>\nAllerdings ist diese Geschichte kein Einzelfall, viele Aufseherinnen waren jung und noch unverheiratet. Die meisten geh\u00f6rten eher zur gesellschaftlichen Unterschicht. Eine Stelle als Aufseherin war f\u00fcr die meisten ein sozialer Aufstieg. Das Gehalt lag weit \u00fcber dem \u00fcblichen Lohn in der Fabrik. Hinzu kamen Verg\u00fcnstigungen und Privilegien wie Dienstkleidung, Unterkunft und Sicherheit. Manche der grausamen Aufseherinnen hatten selbst Kinder, Familie und Haustiere, um die sie sich liebevoll sorgten. Dies galt nicht nur f\u00fcr die Aufseherinnen, sondern f\u00fcr viele SS-Mitglieder, die solcherart Grausamkeiten aus\u00fcbten. Es ist unvorstellbar wie Menschen gleichzeitig solch schreckliche Dinge tun und auf der anderen Seite ein ganz normales Leben f\u00fchren k\u00f6nnen. Die eindringlichen Schilderungen \u00fcber die Grausamkeiten, die Menschen einander antun k\u00f6nnen, haben mir den Wert von Menschenw\u00fcrde noch einmal \u00fcberaus deutlich gemacht.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><strong>Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnert, ist verdammt sie zu wiederholen<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Angesichts der aktuellen Entwicklungen in Deutschland, Polen, aber auch in Frankreich, den USA und vielen weiteren L\u00e4ndern ist es ausgesprochen wichtig, dass sich junge Menschen mit der Vergangenheit auseinandersetzen, um zu verhindern, dass sich derart schreckliche Entwicklungen wiederholen und Hass, Rassismus und Gewalt wieder Einzug halten und einen Platz finden in unseren Gesellschaften. Die Auseinandersetzung mit unserer Geschichte macht mir noch einmal sehr deutlich, dass Werte wie Freiheit, Gleichheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit keinesfalls selbstverst\u00e4ndlich sind, wie es uns heute oftmals erscheint, sondern ein sch\u00fctzenswertes Gut. Vor diesem erh\u00e4lt Artikel 1 des Grundgesetzes f\u00fcr mich noch einmal eine tiefere Unverr\u00fcckbarkeit: \u201eDie W\u00fcrde des Menschen ist unantastbar\u201c. Angesichts der deutsch-polnischen Vergangenheit, ist es etwas Besonderes, dass ein solcher Jugendaustausch, wie wir ihn erleben durften, m\u00f6glich ist. So k\u00f6nnen wir uns heute neu begegnen und kennen lernen, aber auch miteinander und voneinander lernen. F\u00fcr mich war es eine tiefe Erfahrung, von der ich mir w\u00fcnsche, dass auch andere die M\u00f6glichkeit haben diese zu erleben. Der Aufenthalt in Polen, einem unserer unmittelbaren Nachbarn und Mitglied der EU, hat mein Interesse an internationaler Politik und der gemeinsamen Geschichte der beiden L\u00e4nder intensiviert. Au\u00dferdem haben wir alle gelernt, was es bedeutet unser Heimatland im Ausland zu<br \/>\nrepr\u00e4sentieren, auch im Hinblick auf die Geschichte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1035 size-full aligncenter\" src=\"http:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Krakau.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1538\" srcset=\"https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Krakau.jpg 1024w, https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Krakau-200x300.jpg 200w, https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Krakau-768x1154.jpg 768w, https:\/\/sveavenus.de\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Krakau-682x1024.jpg 682w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Geschichte endet nicht im Museum<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\" align=\"justify\">Mir ist w\u00e4hrend dieses Austausches, insbesondere bei dem sehr ber\u00fchrenden Besuch der Gedenkst\u00e4tte noch einmal deutlich vor Augen gef\u00fchrt worden, wie wichtig es ist, Widerstand gegen Faschismus zu leisten und dabei schon kleinste Anzeichen zu erkennen, um sofort handeln zu k\u00f6nnen. Au\u00dferdem ist mir bewusst geworden, welche Verantwortung jeder von uns hat, dass sich das unsagbare Leid der Menschen damals heute nicht wiederholt. Antisemitismus ist keine Meinung, sondern wie wir vor Ort gesehen haben, der erste Schritt zu kollektivem Massenmord gegen ganze V\u00f6lker. Dar\u00fcber hinaus ist jede Form der Diskriminierung, Abwertung und Ausgrenzung Einzelner oder ganzer Gruppen etwas, das es zu erkennen und zu verhindern gilt. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich habe ich auch aufgrund dieser Erfahrungen entschieden, den Zeitraum zwischen Abitur und Studium mit einer T\u00e4tigkeit f\u00fcllen, die es mir erm\u00f6glicht, gesellschaftliche Verantwortung zu \u00fcbernehmen und mich f\u00fcr Menschen zu engagieren. Deshalb werde ich ab September 2017 f\u00fcr ein Jahr einen medizinischen Freiwilligendienst mit dem Deutschen Roten Kreuz in Jerusalem absolvieren. Dabei erhoffe ich mir nicht nur Einblicke in die medizinischen Bereiche, sondern auch noch mehr \u00fcber Israel, das Judentum sowie das dortige Zusammenleben der verschiedenen Religionen und Menschen im Land zu erfahren.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Name ist Svea Venus, ich bin 19 Jahre alt und mache zurzeit mein Abitur am Hainberg-Gymnasium in G\u00f6ttingen. Im Wintersemester 2018 m\u00f6chte ich mit dem Studium der Humanmedizin beginnen. In einer Sch\u00fclerdelegation bestehend aus 13 Jugendlichen (Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zwischen 16-19 Jahren) nahm ich Ende Februar an einer einw\u00f6chigen deutsch-polnischen Jugendbegegnung teil. Geleitet wurde&#8230;<\/p>","protected":false},"author":2,"featured_media":1036,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"_kad_post_classname":"","footnotes":""},"categories":[7],"tags":[32,88,70,84,90,66,95,96,89,91,92,93,87,52,94],"class_list":["post-142","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-polen","tag-2-weltkrieg","tag-auschwitz","tag-demokratie","tag-diktatur","tag-holokaust","tag-israel","tag-judentum","tag-jugendbegegnung","tag-krakau","tag-leid","tag-nazi","tag-ns-regime","tag-polen","tag-repression","tag-todesfabrik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sveavenus.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/142","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sveavenus.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sveavenus.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sveavenus.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sveavenus.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=142"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/sveavenus.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/142\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1947,"href":"https:\/\/sveavenus.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/142\/revisions\/1947"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sveavenus.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1036"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sveavenus.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=142"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sveavenus.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=142"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sveavenus.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=142"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}