Vorbereiten und Packen






Nach 8354 km kam ich etwas müde und erschöpft in Paris an und ich hatte die große Freude nicht nur meine liebe Freundin Blanche sondern auch nach vielen Jahren ihre Familie wieder treffen zu dürfen.
Gut erholt startete ich in Lissabon und fuhr voller Freude und Erfüllung innerhalb von 3 Tagen nach Tarifa, der südlichste Ort Europas. Doch wie geht es dann weiter? Von Tarifa kann man Afrika schon sehen, ein unwirkliches Gefühl. Also entschied ich mich für die Fähre nach Tanger, eine ruhige Hafenstadt in Marokko um meine Reise…
Meine gestrige Etappe führte mich von einem kleinen Campingplatz in Chauves, wo ich mich einen Tag lang regenerierte bis nach Porto. In anderen Worten: 200km Hitze, Staub, Steigung, Euphorie und zu guter letzt der Atlantik und eine sehenswerte Stadt. Leider versagte der Akku meines Mobiltelefons kurz vor meiner Ankunft in der Stadt und ließ sich…
In Paris traf ich die finale Entscheidung noch einen aller letzten Abstecher nach Amsterdam zu machen, um meinen 12-jährigen Bruder Milan und meinen Vater zu überraschen. Die beiden verbrachten die Sommerferien mit dem Fahrrad in Schottland und fuhren erst die Äußeren Hebriden hoch und dann bis an die Nordspitze des Landes, insgesamt mehr als 3100km…
Auf meiner gesamten Reise ist mir die beachtliche Schere zwischen Arm und Reich aufgefallen, insbesondere in der Stadt Casablanca, wo sich unzählige Slums zwischen Luxusvillen, noblen Hochhäuser und edlen Geschäften befinden. Besonders eindrucksvoll waren für mich zwei völlig verschiedene Begegnungen auf meiner Reise, die ich mit Menschen in Agadir und Marrakesch hatte. Ankunft in Agadir…
Am nächsten Morgen stellte sich übrigens heraus, dass dies eher eine kasernenartige Unterkunft für Soldaten war und kein für Touristen vorgesehenes Hotel… Aha!!