Der Rückweg
Unter dem Gefühl des Zeitdruckes startete ich meine Rückreise. Wie im Akkord ging es durch Marokko zurück, in Marrakesch, Casablanca und Kenitra traf ich noch marokkanische Freundschaften die ich auf dem Hinweg kennengelernt hatte.



Unter dem Gefühl des Zeitdruckes startete ich meine Rückreise. Wie im Akkord ging es durch Marokko zurück, in Marrakesch, Casablanca und Kenitra traf ich noch marokkanische Freundschaften die ich auf dem Hinweg kennengelernt hatte.



Nach 8354 km kam ich etwas müde und erschöpft in Paris an und ich hatte die große Freude nicht nur meine liebe Freundin Blanche sondern auch nach vielen Jahren ihre Familie wieder treffen zu dürfen.
Von Casablanca aus ging meine Route noch etwas weiter an der Küste entlang und durch die recht touristischen Orte Al Jadida und Safi. Zwischen den größeren Küstenorten fand man jedoch kaum Infrasruktur. Manchmal überkam mich wirklich ein bizarres Gefühl, wenn ich so einsam mit meinem Fahrrad durch die karge, heiß-trockenen Wüstenlandschaft tuckerte. Zwischen den winzigen…
Lissabon werde ich nicht nur mit einem unglaublichen Ziel für eine Fahrradreise verbinden, sondern auch als eine Stadt für ungeahnte Begegnungen. Während meines Aufenthaltes traf ich bis dahin unbekannte Verwandschaft in Lissabon und eine alte Schulfreundin meines Vaters welche ebenfalls mittlerweile hier wohnt. Außerdem traf ich überraschenderweise Alienor, die Schwester meiner lieben französischen Austauschschülerin Blanche,…
Am nächsten Morgen stellte sich übrigens heraus, dass dies eher eine kasernenartige Unterkunft für Soldaten war und kein für Touristen vorgesehenes Hotel… Aha!!
Manchmal fühle ich mich so verloren, wenn ich mich von einer kleinen Ortschaft zur nächsten kämpfe und das Ziel Lissabon scheint in so weiter Ferne zu liegen. Das Terrain ist mittlerweile wirklich steil, immmerwieder geht es steil bergauf und ich habe das Gefühl kaum vorwärts zu kommen, dann geht es für einige Minuten so steil…
Die Tage in Agadir vergingen schnell – nette Begegnungen, nahrhaftes Essen, einen ruhigen und erholsamen Ort zum Schlafen und sogar eine Waschmaschine für meine teilweise schon etwas muffig riechende Wäsche sorgten für einen unvergesslichen Aufenthalt. Doch in diesen Tagen realisierte ich erstmals richtig, dass diese Strecke von über 5000 km nur der Hinweg war und…