Nach 2861 km Gesamtstrecke endlich in Porto

Meine gestrige Etappe führte mich von einem kleinen Campingplatz in Chauves, wo ich mich einen Tag lang regenerierte bis nach Porto.

In anderen Worten: 200km Hitze, Staub, Steigung, Euphorie und zu guter letzt der Atlantik und eine sehenswerte Stadt.

Leider versagte der Akku meines Mobiltelefons kurz vor meiner Ankunft in der Stadt und ließ sich aufgrund eines mürben Kabels auch nicht mehr laden, weshalb ich kein wirkliches Ankunftsfoto machen konnte. Ein Beweisbild mit Fahrrad werde ich morgen aber ganz sicher noch aufnehmen.

Als ich meinen Ankunftsrausch ausgelebt hatte war es schon recht spät abends. Ich kann irgendwie immer noch nicht realisieren wo ich bin, auch nach dem Tag heute nicht – irgendwie ging alles so schnell und schmerzlos.

Die Nächte hier verbringe ich in einem einfachen, preiswerten Hostel, in einem leeren Mehrbettzimmer. Es tut nach den Wochen des Reisens wirklich gut, ein kleines eigenes Zimmer zu haben und etwas Privatsphäre. Netterweise half mir Isabella, eine junge Portugisin die Herberge ausfindig zu machen und geleitete mich sogar bis zur Unterkunft in der sorge ich würde sie ohne Handy nicht finden. Dafür bin ich ihr unglaublich dankbar.

Jetzt wo ich schon bis hier her gefahren bin, muss ich es auch genießen und möchte mir etwas Zeit für die Stadt lassen, andererseits zieht es mich zielwärts, denn Lissabon ist plötzlich gar nicht mehr so weit weg…

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