Georgkloster und Yad Vashem

Das heilige St. Georgskloster

Doch ganz vorbei waren die Abenteuer dann doch noch nicht, und die Besichtigung des heiligen Sankt Georgskloster stand noch auf dem Programm. Nach einer erholsamen Nacht bei uns zu Hause auf der Terrasse unter schönstem Sternenhimmel, machten Lea und ich uns am frühen Morgen auf in Richtung Kloster. Wir mussten dazu zum kleinen jüdischen Ort Mitzpe Jericho trampen.

Als erstes wurden wir von einem jüdischen Mülllasterfahrer mitgenommen. Zu dritt saßen wir auf der breiten Vorderbank und genossen den Blick durch die große Scheibe der LKWs nach draußen. Das erste was uns der Fahrer mit auf unseren weiteren Weg gab, war eine deutliche Warnung davor, bei arabischen Fahrern einzusteigen. In offensichtlich ernsthafter Besorgnis um uns, gab uns der Mann dann auch noch seine Handynummer mit, damit wir ihn im Notfall kontaktieren könnten. Diese Art der Fürsorge und Unterstützung habe ich in Israel wirklich schätzen gelernt und die große Bereitschaft der Menschen bei Schwierigkeiten eng zusammen zu halten, auch ohne sich zu kennen.

An einer größeren Kreuzung nahe einer Tankstelle wurden wir herausgelassen und warteten in der Sonne auf eine weitere Mitfahrgelegenheit. So wie es der Zufall wollte, hielt ein schon am Kennzeichen erkennbar arabisches Auto. Der Herr am Steuer sprach zwar nur wenig Englisch, schien aber nett und so stiegen wir ein. Was hätte wohl der Müllwagenfahrer gedacht, wenn er gesehen hätte, dass wir keine 5 Minuten später bei einem Palästinenser ins Auto stiegen!

Das Georgskloster ist inmitten der Wüste in den Fels gebaut und nur eine kleine, holprige und kaum befahrene Wüstenstraße schlängelt sich in Richtung des Klosters. Wir überschlugen schon im Kopf, wie lange wir wohl brauchen würden, um dort hin zu laufen, da kam ein Wasserwerk-Auto auf einer Dienstfahrt vorbei gefahren und hielt netterweise für uns an.

Der Fahrer musste erst noch seine Sitzbänke umbauen und Platz für uns im Auto schaffen. Als wir ihm unser Ziel nannten, war er ganz erschrocken. Er erklärte uns für verrückt bis dahin laufen zu wollen. Ohne Zögern entschied der nette Mann noch einen extra Umweg für uns zu fahren und uns direkt vor den Eingangstoren des Klosters abzusetzen. Auf dem Weg wurde uns klar, dass er wohl Recht gehabt hatte, da es zu Fuß wirklich ein weiter beschwerlicher Weg gewesen wäre. Vom Eingang mussten wir noch ein ganzes Stückchen über einen schmalen, steinigen Steilpfad bis zum Kloster laufen. Wir hatten wieder einmal mehr Glück als Verstand, dass wir nun hier stehen konnten, ohne Hitzschlag erlitten zu haben. Zu unserem Glück waren außer uns auch keine weiteren Besucher da, was angesichts der abenteuerlichen Anfahrt auch nicht verwunderlich war!

In schwarzen Kutten beteten einige griechisch-orthodoxe Mönche an diesem besonderen Ort. Mit langer Kleidung durften auch wir in das direkt in den senkrecht abfallenden Fels gebaute Kloster eintreten und die Friedlichkeit und Stille dieses Ortes erleben. Das Kloster wirkte wirklich wie eine Oase in totaler Abgelegenheit und irgendwie auch lebensfeindlicher Umgebung. Die besondere Stimmung nahm uns ganz gefangen.

Wanderung nach Jericho

Im Schatten eines einsamen Olivenbaumes vor dem Kloster machten ein kleines Picknick und begaben uns dann wie geplant auf eine gut 6 km lange Wanderung auf einem gut gekennzeichneten Pfad nach Jericho. Der erste Teil der Wanderung führte durch spektakuläre Wüstenlandschaft entlang des äußersten Randes einer tief abfallenden Schlucht. Der Blick in die Schlucht und in die Weite war gigantisch! Der zweite Teil führte vorbei an heruntergekommenen Siedlungen, Gehöften mit Tieren und bemerkenswert übelriechenden Müllkippen mit dem eindeutigen Gestank nach in der Sonne verwesendem Fleisch. Wir hielten uns Mund und Nase zu, bis wir schnellen Schrittes auf einer größeren Straße landeten.

Auf dem Weg durch die pralle Mittagshitze kam uns plötzlich ein Auto entgegen und stoppte auf unserer Höhe. Der Mann in dem Auto erkannte uns wieder, er war einer der Händler, die vor den Eingangstoren des Klosters ihre Ware verkauften. Er bot uns eine Mitfahrgelegenheit zur Altstadt Jerichos an. Dieses Angebot nahmen wir dankbar an. Der Mann wendete sein Auto und brachte uns bis auf den Parkplatz des Touristenzentrums der Altstadt. Im Schatten vor dem Zentrum machten wir kurze Rast und beobachten dabei fett gefütterte Pfauen durch die Sonne torkeln und Touristen, die sich für astronomische Preise wenige Meter auf einem Kamel über den Parkplatz führen ließen.

Komatöser Tiefschlaf

Im Besucherzentrum gab es einige Lädchen und oben war eine Dachterrasse ausgewiesen. Wir stiegen bis in die Etage vor der eigentlichen Terrasse auf, da wir uns dort eine ähnliche Sicht und etwas Schatten erhofften. Unsere Erwartungen bestätigten sich und so entschieden wir unmittelbar, hier ein kleines Nickerchen zu machen. Aus dem geplanten Mittagsschlaf wurde leider ein unkontrollierter, komatöser Tiefschlaf.

Plötzlich trat eine muslimische Frau aus ihrer Wohnung und riss uns aus unserer Ruhe. Doch anstatt uns zu vertreiben, so wie man es womöglich in Deutschland getan hätte, wenn wildfremde Leute auf seiner Terrasse schliefen, bat uns die junge Frau zu sich herein, zeigte uns das nagelneue Badezimmer, schaltete Klimaanlage und Fernseher ein und deutete auf ein frisch gemachtes Bett inmitten des Raumes. Noch während wir uns überrumpelt und noch gar nicht richtig begreifend, was hier gerade geschah,bedanken wollten, verschwand die Frau spurlos hinter einer massiven Tür im hinteren Teil der Wohnung. Wir erholten uns einen Moment im Bett und schafften es dann doch noch uns aufzuraffen, um wie geplant den Berg der Versuchung zu besuchen. Eigentlich hätten wir uns gerne noch verabschiedet, aber wir konnten trotz Suchen und Rufen niemanden mehr ausfindig machen.

Nettigkeit statt Geschäft

Unten im Touristenzentrum fragten wir einen Saftverkäufer nach Möglichkeiten zum Berg der Versuchung und dem dazu gehörigem Kloster zu gelangen. Er bot uns an, eine Taxifahrt zu vermitteln. Nachdem wir dankend abgelehnt hatten und wir noch ein wenig weiter mit ihm geplaudert hatten, zog der Mann seinen Autoschlüssel aus der Tasche und erklärte sich bereit, uns selbst auf den Berg zu fahren. Perplex und hocherfreut über dieses Angebot stiegen wir ein und besichtigten etwas in Eile das Kloster, da es schon Abend und bald geschlossen wurde.

Zurück in die Innenstadt fuhren wir im Jeep bei einigen Händlern mit, die mit Klosterschließung auch ihr Geschäft beendeten und uns mitnahmen. Die Fahrer entschieden sich – womöglich um uns zu beeindrucken – mit dem allradbetriebenen Fahrzeug eine Abkürzung durch einen ausgetrockneten Flusslauf zu nehmen. Das war wirklich holprig, sodass die Geländetauglichkeit der Maschine bei der Rückfahrt auf harte Bewährungsprobe gestellt wurde. Wir fanden es lustig!

Alleine in der Touristeninformation

Auf dem zentralen Platz in Jericho sahen wir den einsamen Mann in der Touristeninformation wieder, der uns ebenfalls schon von weitem wiedererkannte und etwas verdutzt darüber schien,aus was für einem Fahrzeug wir ausstiegen. Umso mehr schien er sich zu freuen, dass wir heil wieder hier waren und winkte uns zu sich ins Büro. Ich fragte mich ernsthaft, ob nach unserem letzten Besuch noch andere Touristen hier gewesen waren. Im Büro fragte er ganz interessiert nach, was wir denn gesehen hätten und wie uns die Stadt, die Menschen, die Infrastruktur und die Sehenswürdigkeiten gefallen hätten. Amüsiert berichteten wir ihm von Leas Schwächeanfall kurz nachdem wir sein Büro verlassen hatten, dem Ramadanessen und dem neuen Haarschnitt, unserer Wanderung zum Georgskloster und wie wir wieder hergekommen waren. Mit großem Erstaunen im Gesicht meinte er auf unsere Berichte hin, dass er noch nie so seltsamen Touristen wie uns begegnet sei. Das Gespräch war noch nicht zu Ende, da machte der Mann deutlich, dass er eben für ca. eine Viertelstunde zum Gebet gehen müsse und wir hier alleine warten sollten. Er schien fest davon überzeugt, dass keine Touristen mehr vorbei kommen würden und für den unerwarteten Fall trug er uns auf, einfach zu sagen, dass die Auskunft schon geschlossen hätte.

Als die Tür hinter dem freundlichen Mann zufiel begann ich mich ausgiebig im Büro umzusehen. In einem Regal ich ein paar alt wirkende Plakate, auf denen die Highlights Jerichos und Palästinas mit schönen Fotos illustriert waren. Als der Mann wiederkam, brauchte es etwas Überzeugungsarbeit unsererseits, denn wir wollten gerne ein Autogramm von ihm auf dem Plakat haben. Er signierte es für uns auf Arabisch und in recht kleiner Schrift und wir schossen ein gemeinsames Erinnerungsfoto. Wir verabschiedeten uns und fuhren mit einem kleinen Bus wieder zurück nach Jerusalem und kochten unser Abendessen.

Wie es ist, wenn man alt und blind wird

Am kommenden Tag waren alle Freiwilligen aus dem Alyn-Krankenhaus auf einem Gruppenausflug im Erlebniscenter in Tel Aviv. Gemeinsam sollten wir erfahren, wie es ist, wenn man alt und blind wird. Dazu gab es zwei verschiedene Workshops. Bei dem ersten wurden wir von einer älteren Frau begleitet. Wir sprachen gemeinsam über unsere Wünsche und Befürchtungen im Alter und hatten die Möglichkeit selbst auszuprobieren, wie es ist, wenn die eigenen Fähigkeiten nachlassen. Beispielsweise konnten wir mit schweren, plumpen Schuhe ein paar Treppenstufen hinauf gehen, um nachzuempfinden wie sich diese Alltagstätigkeit für ältere Menschen anfühlte. Bei einer weiteren Station musste man den Anweisungen einer schnellen, leisen Stimme am Telefon Folge leisten, um einen Eindruck zu bekommen, wie es ist, wenn man schlechter hört und langsamer denkt. Die Frau, die uns durchweg begleitete, war jedoch sehr zuversichtlich und vermittelte uns immer wieder die Nachricht, es sei nichts Schlimmes alt zu werden, sondern ein ganz natürlicher Prozess.

Der nächste Teil der Führung bestand aus einer Führung mit Blindenstöcken durch eine Reihe komplett dunkler Räume, wobei es unsere Aufgabe war, uns zu orientieren und zu erkennen, wo wir uns aktuell befanden. Währenddessen sprachen wir über die Schwierigkeiten blinder Menschen im Alltag und die Möglichkeiten neuester Technik.

Insgesamt war der Besuch ein wirklich beeindruckendes Erlebnis und wir nahmen durchaus Anregungen zum Nachdenken mit nach Hause.

Bedrückender Besuch des Yad Vashems

Während ich in Tel Aviv war, besuchte Lea das Holocaustmuseum Yad Vashem nicht weit von unserem Haus entfernt. Am Abend tauschten wir uns intensiv über unsere Erfahrungen und Eindrücke aus.

Besonders nah ging Lea die Ausstellung mit den vielen persönlichen Bildern und Dingen, die den getöteten Juden gehört hatten. Diese Dinge vermittelten einen nur schwer aushaltbaren Eindruck davon, wie viele einzelne, leidvolle Geschichten sich im Holocaust zugetragen hatten. Natürlich stellte sich auch für Lea durchgehend die Frage, wie es zu so etwas Entsetzlichem kommen konnte.

Am unfassbarsten wirkten auf mich wie auch auf sie die Berichte über die systematischen Tötungen kleiner Kinder. Wir erinnerten uns beide an eine groß im Museum dargestellte Geschichte eines jungen Mädchen, dass mit gleichaltrigen Kindern vor einer Grube stand, um erschossen zu werden. Der ihr zugedachte Schuss traf sie nicht richtig und somit fiel sie quasi unverletzt in die Grube aus Leichen und schreienden Verwundeten. Als das grausame Massaker beendet war, schaffte sie es irgendwie aus der Grube heraus zu klettern und letztlich zu überleben.

Schon diese eine Lebensgeschichte ist wirklich unbegreifbar und es ist nicht vorstellbar, dass dies eine von Millionen ist.

Ebenfalls nahe gingen uns aber in diesem dunklen, langgezogenen, unterirdischen Museum die Bilder und Berichte über die menschenverachtenden Lebensbedingungen in den Ghettos, den Arbeitslager und die fürchterlichen Todesmärsche. Die Demütigung, die die Menschen erfahren haben mussten, wenn sie auf eine Nummer reduziert wurden und arbeitsunfähige Menschen einfach aussortiert und ermordet wurden, ist unvorstellbar.

Neben dem Museum ist auf dem Gelände auch ebenfalls ein Zugwagon ausgestellt, der zu Kriegszeiten zum Transport von Juden in die Lager genutzt wurde. Auch findet man eine Ausstellung über die Gerechten der Nationen, also Menschen die Juden trotz hohem Eigenrisikos geholfen und gerettet haben.

Die Bilder und Geschichten schaffen es jedes Mal wieder einen schockierenden Eindruck zu hinterlassender und tief berührt zu sein von den Schicksalen der vielen Menschen, für die es keinen Ausweg gab. Die Auseinandersetzung mit der Shoa verdeutlicht dem Besucher außerdem die Besonderheit der Existenz eines jüdischen Staates.

Angesichts der aktuellen Entwicklungen in Deutschland, aber auch in vielen weiteren Ländern scheint es mir ausgesprochen wichtig, dass sich (junge) Menschen mit der Vergangenheit auseinandersetzen, um zu verhindern, dass sich derart schreckliche Entwicklungen wiederholen und Hass, Rassismus und Gewalt wieder Einzug halten und einen Platz finden in unseren Gesellschaften.

Mit Blick auf die deutsch-jüdische Vergangenheit, ist es etwas sehr Besonderes, dass Reisen und Dienste für uns als Deutsche in Israel möglich sind. So können wir uns neu begegnen und kennen lernen, aber auch miteinander und voneinander lernen.

Professionelle Weinverköstigung

Leas Zeit hier in Israel war wie im Flug vergangen und nun stand schon unser letzter gemeinsamer Tag an, wobei ich am Vormittag noch arbeiten musste. Lea nutzte den Vormittag mit einem letzten Stadtspaziergang durch Jerusalem und genoss ein letztes Mal den Blick über die Altstadt, das Dächerdurcheinander und das enorme Aufgebot an Sicherheitskräften. Sie lief über den Ölberg und zwischen den historischen Gräbern entlang.

Am Nachmittag trafen wir uns in der Stadt und liefen noch etwas gemeinsam zu einem ruhigen Park mit einer Windmühle, um noch einmal die Erlebnisse Revue passieren zu lassen.

Auf dem Weg zur Mühle war Lea plötzlich verschwunden, während ich meinen Weg unbeirrt zur Windmühle fortsetzte und plötzlich in einem kleinen, edel anmutenden Weingeschäft stand. Lea war auf die Toilette verschwunden, wie sich später herausstellte, und als sie mich wieder fand, war ich schon dabei diverse Weinsorten zu verköstigen.

Ich hatte dem Verkäufer zwar vorher klar gesagt, dass ich hier nichts kaufen könne, aber scheinbar kümmerte ihn dies wenig und er schenkte mir weitere Kostproben ein, mehr als mir lieb war. Lea begann schon an meiner Zurechnungsfähigkeit zu zweifeln, als sie mich wieder traf.

Da der Weinverkäufer jedoch nicht nur uns beiden immer wieder nachschenkte, sondern auch sich selbst, lag die Frage für mich sehr nahe, ob man als Weinverkäufer oft betrunken sei. Daraufhin holte er einen großen Metalleimer hinter dem Tresen hervor und zeigte uns, wie man Wein richtig verköstigte. Erst sollten wir den Wein im Glas hin und her schwenken, dann schlucken, im Mund damit gurgeln und zu guter Letzt ausspucken. Das übten wir einige Male gemeinsam, wobei Lea und ich uns mit aller Kraft zusammen reißen mussten, um unsere Lachanfälle zu unterdrücken.

Als wir gehen wollten, lud uns der Weinverkäufer, der Somalier war, wie er uns erzählte, noch auf ein Festival heute Nacht ein und kritzelte unleserlich seine Handynummer auf einen Papierfetzen. Wir hatten jedoch schon einen anderen Plan für diesen Abend. In Ruhe saßen wir noch ein Weilchen auf der Aussichtsterrasse und waren wieder einmal fröhlich über die Freundlichkeit der Menschen, denen wir unterwegs begegnet waren. Für mich kann ich behaupten, dass all diese Menschen für mich ein Vorbild sind, so wie sie uns mit Offenheit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft begegneten.

Zettelchen für die Klagemauer

Nach einem schönen Sonnenuntergang liefen wir noch ein letztes Mal gemeinsam zur Klagemauer, wo wir vorher geschriebene, kleine Zettelchen mit Wünschen, Hoffnungen, Dank und weiteren persönlichen Gedanken in die Ritzen zwischen die massiven Steine der historischen Mauer steckten und markierten damit den Abschied und das Ende von Leas Reise.

Auf dem Rückweg folgten wir der jüdischen Tradition, dass wir uns rückwärts laufend von der Mauer entfernen, da wir der Mauer und unseren dort hinterlassenen Zielen, Hoffnungen und Gedanken niemals den Rücken zuwenden werden.

Am späten Abend wurden wir noch vor die große Herausforderung gestellt, all unsere Sachen wieder voneinander zu trennen und Leas aus allen Nähten platzenden Rucksack zu befüllen.

Abschied am Ben Gurion Airport

Nach einer vergleichsweise läppischen Gepäckkontrolle verabschiedeten Lea und ich uns voneinander. Ich war erleichtert, dass die Sicherheitsleute nicht genauer nachgefragt hatten, ob und wo wir in der Westbank waren und ob wir dort Kontakte zu Menschen gehabt hatten. Das sind nämlich Berichten anderer Freiwillige zufolge klassische Fragen der Sicherheitsbefragung. Das hätte wohl ganz bestimmt eine längere Inspektion zur Folge gehabt!