Brasilianische Freundschaft

Nach 3 Tagen Aufenthalt wollte ich mich eigentlich wieder auf den Weg begeben Richtung Zielstadt Lissabon. Doch dann lernte ich die Brasilianer Miriam und Fernando kennen, die zu einem Psychoanalyse-Seminar in Portugal waren und noch etwas Zeit in Porto verbrachten. Sie waren beide recht beeindruckt von meiner Tour und was ich sehr erstaunlich fand war, dass Miriam schon aus weiter Ferne, als ich mein Rad gerade über eine überfüllte Brücke schob, erkannte, dass ich eine besondere Beziehung zu diesem Vehikel hatte.

In ihrer Nettigkeit luden sie mich zu einem üppigen Mittagessen ein, danach sprangen wir in den Duero-Ricer, der nicht weit von hier ins Meer mündete und da ich aufgrund der intensiven, gemeinsamen Zeit noch länger blieb, ermöglichten sie mir sogar auf dem Klappsofa in ihrem Recht geräumigen Hotelzimmer zu übernachten.

In Freundschaft verabschiedeten wir uns am Morgen und mit dem Versprechen uns wenn die Zeit gekommen ist wieder zu sehen.

Daraufhin verließ ich Porto, was umständlicher als erwartete war und mich einzigst Kraft und Nerven kostete. So entschied ich noch eine Nacht am Atlantik zu verbringen, Strand und Wellen zu genießen bevor mich die Euphorie zum nächsten Ziel reißen würde.

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