Von eiskalt zu brüllend heiß – endlich in Spanien

Als gestern morgen mein Wecker klingelte regnete es nahezu so wie am Vortag, war eiskalt und meine Vorfreude nun über eine kleine Passstraße nach Spanien zu fahren hielt sich in Grenzen.

Doch als ich alles gepackt hatte und mich auf den Weg machte wurde der Regen zunehmend weniger und meine Laune immer besser.

Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen ein Foto an der Landesgrenze zu machen, aber es gab wirklich nichts zu sehen – ich realisierte erst dass ich in Spanien war, als an einer kleinen, schon etwas heruntergekommen Tankstelle eine Schlange französischer Autos wartete um billigen Sprit zu tanken.
Ab da an ging die Straße steil und kurvenreich bergauf. Ohne wirklich zu wissen, was mich erwarten würde, fuhr ich in euphorischer Stimmung die Passstraße herauf und bei der Abfahrt kam sogar die Sonne zum Vorschein und es wurde schlagartig brüllend heiß.

Was mir besonders in Spanien auffällt sind die riesigen Felder und Weiten. Zwischen den Orten ist kaum Besiedlung und nur die wenigsten Ortschaften, die ich durchquerte verfügten über größere Einkaufsläden.

Auch heute verlief meine Route durch bergiges Terrain, doch die Anstrengungen wurden mit spektakulären Blicken belohnt.

Jetzt liege ich in meinem Zelt, auf einem kleinen Stück ebener Wiese. Von hier genieße ich gerade noch die untergehende Sonne, hinter einigen Weinbergen und freue mich auf morgen, auch ist es mild und warm, sodass bald auch die letzten nassen Sachen bald wieder trocken sein werden.

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